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Zwischen Mond, Mars und Labor: Zukunftstag am HITec

Zwischen Mond, Mars und Labor: Zukunftstag am HITec

Auch in diesem Jahr öffnete das Hannover Institute of Technology (HITec) zum Zukunftstag wieder seine Türen für technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler. Zahlreiche junge TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in die Welt der Forschung unter Weltraumbedingungen zu erhalten.

Der Zukunftstag richtet sich an Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 9 und verfolgt das Ziel, ihnen berufliche Perspektiven näherzubringen, die über klassische Rollenbilder hinausgehen. Dabei sollen neue Interessen geweckt und mögliche Wege für die eigene Zukunft aufgezeigt werden.

Am HITec gehört dieser Tag längst zum festen Jahresprogramm. Besonders das Team des Einstein-Elevators engagiert sich jedes Jahr dafür, ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm auf die Beine zu stellen. Rund 30 Kinder hatten diesmal die Chance, die einzigartige Forschungsanlage an der Leibniz Universität Hannover kennenzulernen.

Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch die Räumlichkeiten des Instituts, gefolgt von einer anschaulichen Einführung in die Funktionsweise des Einstein-Elevators. Der rund 40 Meter hohe Fallturm ermöglicht es, mithilfe einer speziell angetriebenen Gondel Schwerelosigkeit sowie unterschiedliche Gravitationsverhältnisse – etwa wie auf dem Mond oder dem Mars – zu simulieren.

Ein besonderes Highlight war das eigenständige Experimentieren unter Schwerelosbedingungen. Mithilfe ausgewählter Versuche aus den QuantumFrontiers MasterClasses konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden. Die Experimente in den kleinen Fallkapseln wurden aufgezeichnet und anschließend gemeinsam ausgewertet, was einen authentischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten ermöglichte.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden noch einen Eindruck vom Experimentablauf im Großen, im Einstein-Elevator, gewinnen. So konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur selbst experimentieren, sondern auch den ForscherInnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen und erleben, wie Forschung im Alltag tatsächlich aussieht.